Freiheit für Sepideh Qolian

Veröffentlicht am 16. März 2023

Am 16.03.2023 versendete ich einen Brief an den iranischen Botschafter Mahmoud Farazandeh zur sofortigen Freilassung von Sepideh Qolian:

Herr Botschafter, 

ein Regime, welches Angst vor ihrer eigenen Bevölkerung hat, sperrt es ein, geht gewaltsam gegen sie vor und nutzt alle Mittel der psychologischen Kriegsführung. Das Ziel des Unrechtsregimes ist es, den Willen der eigenen Bürgerinnen und Bürger zu brechen. Das Regime bleibt dabei in dem Glauben, dass diese Methoden Erfolg haben werden. Doch auf den Iran gemünzt sehen wir bereits jetzt: Je härter Sie gegen die Völker des Irans vorgehen, je skrupelloser Sie versuchen Frauen im Iran, aber auch international, zum Verstummen zu bringen, desto lauter werden die Rufe nach „Jin, jiyan, azadî“.

Heute wende ich mich mit der klaren Forderung dazu, Sepideh Qolian unverzüglich frei zu lassen. Sie haben symbolisch und vor den Augen der Weltöffentlichkeit dargelegt, dass Sie Angst vor der Freiheit von Frau Qolian haben. Nach ihrer kurzweiligen Freilassung wurde sie auf der Fahrt vom Gefängnis Evin nach Hause gewaltvoll aus dem Auto gezerrt und erneut inhaftiert. Die Tatsache, dass Frau Qolian seit 2018 mehrfach für politische Aktivitäten und Äußerungen bestraft wird, ist keinesfalls hinzunehmen. Die Strategie der politisch motivierten Verfolgung als Haft – sie funktioniert nicht!

Herr Botschafter, lassen Sie Menschlichkeit walten. Setzen Sie sich für die Freilassung von Frau Qolian ein! 

Hochachtungsvoll

Stellenausschreibung für eine Studentische Hilfskraft in Teilzeit

Stellenausschreibung Zur Unterstützung meiner Arbeit als Mitglied im Auswärtigen Ausschuss suche ich …

Stellenausschreibung für eine*n Mitarbeiter*in für Kommunikationsstrategie, Öffentlichkeits- und Pressearbeit

Stellenausschreibung Zur Unterstützung meiner Arbeit im Berliner Büro suche ich eine*n Mitarbeiter*in …

Kein Platz für türkischen Nationalismus bei Erdoğans Berlin-Besuch

Zum Besuch des türkischen Präsidenten Erdoğan erklären Lamya Kaddor, Sprecherin für Inneres und Heimat, und Max Lucks, Mitglied im Auswärtigen Ausschuss: Nichts spricht gegen die Freude über den sportlichen Erfolg, doch beim Jubeln im Stadion haben nationalistische Symbole …