7,85 Millionen Euro Bundesmittel für „Haus des Wissens“ in Bochum

Veröffentlicht am 07. Juli 2022

Axel Schäfer (SPD, Wahlkreis Bochum I) Michelle Müntefering (SPD, Wahlkreis Herne-Bochum II) Max Lucks (Bündnis 90/Die Grünen, Wahlkreis Bochum I) Olaf in der Beek (FDP, Wahlkreis Bochum I) geben bekannt:

7,85 Millionen Euro Bundesmittel für „Haus des Wissens“ in Bochum

Seit 2014 fördert das Bundesbauministerium Projekte der Baukultur und des Städtebaus mit überdurchschnittlicher nationaler Bedeutung und einem hohen Innovationspotential, die beispielgebend für andere Städte sein können. Wir freuen uns, dass Bochum für die diesjährige Förderung ausgewählt wurde. 7,8 Millionen Euro gehen nach Bochum. Die geförderten Vorhaben sind allesamt Premiumprojekte der Baukultur in Deutschland. Dazu gehört nun auch das “Haus des Wissens”.

Die erneute überaus große Resonanz zeigt, dass das Bundesprogramm „Nationale Projekte des Städtebaus“ von hoher Bedeutung für unsere Kommunen ist, das durch eine interdisziplinär besetzte Expertenjury begleitet wurde.

Heute hat Bundesbauministerin Klara Geywitz (SPD) die ausgewählten Projekte bekanntgegeben. Die Expertenjury fokussierte sich bei der Auswahl vor allem auf innovative Konzepte mit nationaler und internationaler Wahrnehmung sowie von außerordentlicher Qualität. Wichtig ist dabei auch: Es ist auch uns als Abgeordneten der Ampel-Koalition zu verdanken, dass es auch in diesem Jahr Mittel für die Förderung neuer Projekte gab. In den parlamentarischen Beratungen zum Haushalt 2022 ist es uns gelungen, 75 Millionen Euro für neue Vorhaben zur Verfügung zu stellen, der Regierungsentwurf sah hingegen keine Mittel dafür vor.

Die Förderung wird deutliche Impulse für Bochum und die Stadtentwicklungspolitik insgesamt auslösen, darüber sind wir uns einig. Gemeinsam haben wir uns deswegen dafür eingesetzt, dass das „Haus des Wissens“ über das Bundesprogramm „Nationale Projekte Städtebau (NPS)“ gefördert wird.

Hintergrund:

Die Bochum-Strategie weist den Weg zu einer positiven sozialen, wirtschaftlichen, demografischen und ökologischen Entwicklung Bochums. Das „Haus des Wissens“ ist ein Kernelement dieser Strategie. Mit der geplanten Eröffnung im Jahr 2026 geht ein starker Impuls für die Wiederbelegung der Bochumer Innenstadt vom „Haus des Wissens“ aus. Auf 11.000 Quadratmetern, verteilt auf fünf Etagen, entsteht ein neuer Ort der Begegnung und Bildung, der Partizipation, des Wissensaustausches sowie ein innovativer Ort.

Das „Haus des Wissens“ integriert die Stadtbücherei, die Volkshochschule, Angebote des Zusammenschlusses der sieben Bochumer Hochschulen (UniverCity) sowie eine Markthalle und einen Dachpark in zentraler Innenstadtlage. Daraus ergeben sich neue gesellschaftliche Dynamiken und wirtschaftliche Impulse für das ganze Stadtgebiet. Wir sagen: Glückwunsch an die Stadt und alle Beteiligten, die sich für das Haus des Wissens stark machen. Glückauf, Bochum!

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